Materialpreise · Stand 07.10.2026

Stahlpreis & Materialpreise aktuell

Stahl-Warmband kostet aktuell rund 747 € pro Tonne (0,75 €/kg) ab Werk – +6,9 % zum Vorjahr. Kupfer liegt bei 13.168 €/t, Aluminium bei 2.712 €/t, Zink bei 3.413 €/t.

Stahl-Warmband (HRC) Nordeuropa, ab Werk

Richtpreis in €/t · Stichtag 07.10.2026 · Verlauf aus dem Erzeugerpreisindex

Aktuell747 €/t
Vormonat +1,3 %
12 Monate +6,9 %
680700720740760202420252026746,9 €/t

Stichtagspreis 747 €/t laut Fastmarkets HRC-Index Nordeuropa (via EUROMETAL) (07.10.2026). Der Monatsverlauf ist mit dem amtlichen Erzeugerpreisindex zurück- bzw. fortgerechnet und daher ein Richtwert. Händlerpreise für Profile, Rohre und Zuschnitte liegen wegen Verarbeitung, Lagerhaltung und kleiner Mengen deutlich darüber.

Vergleich der Werkstoffe

Bis zu vier Indizes auswählen – alle auf derselben Basis (2021 = 100), daher direkt vergleichbar.

80100120140160202420252026Stahl 107,2Edelstahl 120,2Aluminium 142,1Kupfer 152,2
  • Stahl
  • Edelstahl
  • Aluminium
  • Kupfer

Quellen: Eurostat, Erzeugerpreisindizes (sts_inppd_m), Deutschland, 2021 = 100, Lizenz CC BY 4.0. Stichtagspreise: Stahl-Warmband (HRC) Nordeuropa, ab Werk 747 €/t (Fastmarkets HRC-Index Nordeuropa (via EUROMETAL), 07.10.2026) · Kupfer, LME Cash-Settlement 13.168 €/t (LME via Westmetall, umgerechnet mit EZB-Kurs 1,1195, 13.10.2026) · Aluminium, LME Cash-Settlement 2.712 €/t (LME via Westmetall, umgerechnet mit EZB-Kurs 1,1195, 13.10.2026) · Zink, LME Cash-Settlement 3.413 €/t (LME via Westmetall, umgerechnet mit EZB-Kurs 1,1195, 13.10.2026). Abruf: 15.10.2026. Richtpreise ohne Gewähr, keine Händler-Einkaufspreise.

Übersicht

Alle Werkstoffe im Überblick

Werkstoff / ProduktgruppeRichtpreisIndex (2021 = 100)Vormonat12 Monate24 Monate
Stahl (Roheisen, Stahl, Ferrolegierungen)747 €/t107,2+1,3 %+6,9 %±0 %
Stahlrohre & Hohlprofile–131,6+0,2 %+3,5 %+1,9 %
Blankstahl (kaltgezogen)–136−0,1 %+15,4 %+12,6 %
Kaltprofile (kaltgewalzt/gekantet)–108,9−0,5 %+5,6 %+6,1 %
Edelstahl (berechnet: 60 % Stahl, 40 % NE-Metalle)–120,2+1,5 %+10,1 %+6,4 %
Aluminium2.712 €/t142,1+1,3 %+23,6 %+22,9 %
Kupfer13.168 €/t152,2+4,8 %+34,6 %+35 %
Messing (berechnet: 63 % Kupfer, 37 % Zink)–140,7+4,6 %+28,7 %+26,9 %
Zink, Blei, Zinn3.413 €/t121+4 %+17,6 %+12,1 %
Stahl- & Metallbauerzeugnisse–131,9+0,2 %+3,8 %+6,3 %

Richtpreise: Stichtagspreise für Stahl-Warmband (Fastmarkets HRC Nordeuropa) und LME-Notierungen für Kupfer, Aluminium und Zink, fortgeschrieben mit dem Erzeugerpreisindex. Indizes: Eurostat (sts_inppd_m), Erzeugerpreise Inlandsabsatz Deutschland, nicht saisonbereinigt, Lizenz CC BY 4.0. Edelstahl und Messing: berechnete Mischindizes. Alle Angaben ohne Gewähr.

Preise in die Kalkulation übernehmen? ConMetCalc schreibt Ihre Einkaufspreise mit diesen Indizes automatisch fort.

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Fragen & Antworten

Materialpreise verstehen

Wie hoch ist der Stahlpreis aktuell?

Stahl-Warmband (HRC) kostet in Nordeuropa aktuell rund 747 € pro Tonne ab Werk, also etwa 0,75 € je kg (Stand 07.10.2026). Gegenüber dem Vorjahr ist das +6,9 % laut amtlichem Erzeugerpreisindex. Händlerpreise für Profile, Rohre und Bleche liegen wegen Verarbeitung, Lagerhaltung und kleinerer Mengen meist deutlich höher.

Warum zahle ich beim Händler mehr als den Börsenpreis?

Die genannten Preise gelten für große Mengen Warmband oder Rohmetall direkt ab Werk bzw. an der Börse. Händler- und Lagerpreise für Stabstahl, Hohlprofile oder Blechzuschnitte enthalten zusätzlich Walz- und Verarbeitungskosten, Lager, Logistik, Zuschnitt und Mindermengenzuschläge. In ConMetCalc pflegen Sie deshalb Ihre eigenen Einkaufspreise – die App zeigt nur, wie stark sich der Markt seitdem bewegt hat.

Was bedeutet der Erzeugerpreisindex?

Der Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte misst, wie sich die Verkaufspreise der Hersteller in Deutschland entwickeln. Ein Wert von 110 bedeutet: Das Produkt ist 10 % teurer als im Durchschnitt des Basisjahres 2021. Die Daten stammen von Eurostat bzw. dem Statistischen Bundesamt und sind amtlich.

Wie nutze ich die Preisentwicklung in meiner Kalkulation?

In ConMetCalc hat jeder Materialpreis einen „Preisstand“. Die App zeigt, wie stark sich der passende Index seither verändert hat – mit Pro werden Ihre Einkaufspreise automatisch fortgeschrieben. So kalkulieren Sie auch bei langen Angebotsfristen mit realistischen Materialkosten.

Warum gibt es keinen eigenen Edelstahl-Index?

Die amtliche Statistik weist Edelstahl nicht getrennt aus. ConMetCalc berechnet daher einen Mischindex aus Stahl (60 %) und NE-Legierungsmetallen wie Nickel (40 %), der die typische Preisentwicklung von Edelstahl 1.4301 gut annähert. Messing wird entsprechend aus Kupfer und Zink gebildet.

Wie oft werden die Daten aktualisiert?

Eurostat veröffentlicht die Indizes monatlich, meist mit etwa sechs Wochen Abstand zum Berichtsmonat. Die Seite prüft mehrmals täglich automatisch auf neue Werte.