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Stundensatz berechnen

Was muss eine Arbeitsstunde kosten, damit Ihr Betrieb Geld verdient? Der Rechner bezieht bezahlte Ausfallzeiten, nicht verrechenbare Zeiten und Gemeinkosten mit ein.

Lohn & Arbeitszeit
€/h
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Ausfallzeiten
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Gemeinkosten & Gewinn
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Rechnung: Jahreskosten (Lohn für alle 2.088 bezahlten Stunden + Lohnnebenkosten + Gemeinkosten) ÷ verrechenbare Stunden, zuzüglich Wagnis & Gewinn. Alle Angaben ohne Gewähr – ersetzt keine betriebswirtschaftliche Beratung.

Wissen

Stundenverrechnungssatz verstehen

Was ist der Stundenverrechnungssatz?

Der Stundenverrechnungssatz ist der Netto-Preis, den ein Handwerksbetrieb seinen Kunden für eine Arbeitsstunde berechnen muss, um alle Kosten zu decken und Gewinn zu erzielen. Er liegt deutlich über dem Stundenlohn, weil Lohnnebenkosten, bezahlte Ausfallzeiten, nicht verrechenbare Zeiten und die Gemeinkosten des Betriebs mitfinanziert werden müssen.

Wie hoch ist ein üblicher Stundensatz im Metallbau?

Je nach Region, Betriebsgröße und Ausstattung liegen Stundenverrechnungssätze im Metallbau und in Schlossereien meist zwischen etwa 55 und 80 Euro netto. Entscheidend ist aber nicht der Marktdurchschnitt, sondern die eigene Kostenstruktur – genau dafür ist dieser Rechner da.

Warum ist die Produktivität so wichtig?

Nicht jede bezahlte Stunde kann einem Kunden berechnet werden: Rüstzeiten, Aufräumen, Materialbeschaffung, Fahrten und Wartezeiten fallen an. Sinkt die Produktivität von 85 % auf 75 %, steigt der notwendige Stundensatz um mehr als 13 %.

Welche Gemeinkosten muss ich einrechnen?

Alle Kosten, die nicht direkt einem Auftrag zugeordnet werden: Miete und Energie der Werkstatt, Fahrzeuge, Versicherungen, Werkzeuge und Verschleiß, Software, Buchhaltung, Büro sowie der Unternehmerlohn, wenn der Inhaber nicht selbst produktiv mitarbeitet. Teilen Sie die Summe durch die Zahl der produktiven Mitarbeiter.